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Eine sächsische Enklave in der Uckermark

Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten sich Rochlitzer im Norden Brandenburgs an

  • Von Steffi Prutean, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Beziehungen zwischen Preußen und Sachsen beziehen sich nicht nur auf Glanz und Gloria längst vergangener Zeiten. Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten Leute aus dem sächsischen Rochlitz im äußersten nordöstlichen Zipfel Brandenburgs.

Neurochlitz/Rochlitz. »Im Spätsommer 1948 fuhren die ersten Eroberer von Rochlitz in das namenlose Land.« Das schrieb Gerda Görl in die Chronik des Dorfes Neurochlitz (Brandenburg). Görl war die erste Frau, die mit anderen Enthusiasten nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Kreis Rochlitz (Sachsen) in den Nordosten Brandenburgs kam, um dort zu siedeln, auf freiem Feld. Die Sachsen kamen mit Flüchtlingen aus Schlesien und Ostpreußen innerhalb der Initiative »Industriearbeiter auf's Land«, erzählt Ortsbürgermeister Wilfried Burghardt (CDU). Es gab viel Land und kaum Bewohner.

Das jüngstes Dorf der Uckermark

Das sächsische Rochlitz, Stadt des roten Porphyrs, war Namensgeber für das neue Dorf, dass die Siedler in die pommersche Landschaft bauten. Das offizielle Gründungsdatum ist ein historisches, der 7. Oktober 1949. »Wir sind das jüngste Dorf der Uckermark«, sagt Burghardt mit Blick in die mehrere Mappen umfassende Dorfchronik. Heute geh...


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