Braucht die Thüringer LINKE eine Doppelspitze?

Strategieparteitag in Sömmerda: Die Partei bereitet sich auf den »Wahlzyklus 2012 – 2014« vor

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Zwei Jahre ist er her, der Superwahlsommer, als in Thüringen binnen weniger Monate vier Urnengänge stattfanden. Heute möchte die Thüringer LINKE bei ihrem Strategieparteitag in Sömmerda einen neuen Anlauf im Kampf um die Regierungsmacht im Lande starten. Dazu hat sich auch der saarländische Fraktionsvorsitzende und ehemalige Parteichef Oskar Lafontaine angekündigt.

Nächstes Etappenziel der Landespartei im »Wahlzyklus 2012 – 2014« sind die Direktwahlen der Bürgermeister und Landräte im kommenden Jahr. Dabei strebt die LINKE einen Durchbruch in mehreren Landkreisen und Rathäusern an. Derzeit stellt sie 38 Thüringer Bürgermeister und kommunale Wahlbeamte. Als aussichtsreich gelten insbesondere die Landratskandidaturen in den Kreisen Unstrut-Hainich, Saale-Holzland und Nordhausen. Dort waren die Bewerber der LINKEN bei der letzten Wahl relativ knapp unterlegen.

In der Landeshauptstadt Erfurt hat der Kreisverband das ehemalige CDU-Mitglied Michael Menzel als Oberbürgermeisterkandidaten nominiert. Der inzwischen parteilose Menzel hatte bereits im Landtagswahlkampf 2009 dem Kompetenzteam des LINKE-Spitzenkandidaten Bodo Ramelow angehört.

Nach der 2014 anstehenden Landtagswahl möchte die Partei am liebsten zusammen mit SPD und Grünen eine »Reformregierung links von der CDU« bilden. 2009 war Ramelow...


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