9. ND-Lesergeschichten-Wettbwerb

Berlin liegt nicht neben Brandenburg – Mein Leben in vollen Zügen

Eva Hoffmann aus Schöneiche (1. Platz)

Nach dem Abitur will die 17-Jährige, die Theater spielt, Grundschullehrerin werden.

Ich habe langsam alles gestrichen voll, und wie ich es auch drehe und wende, es bleibt auf jeder Seite gleich bescheiden.

Die Entscheidung, dass Bildung Länder- statt Bundessache ist, haben wahrscheinlich ein paar Besoffene gefällt. Natürlich könnte es auch der Opa mit der Pepsi sein, der in der Apfelstraße sitzt und der Straßenbahn mit seiner Cola-Flasche hinterherwinkt. Aber ich will dem armen Mann nicht gleich eine solche Untat in die Schuhe schieben, denn er ist verwirrt und wäre zu einer so systematischen Dummheit vielleicht gar nicht fähig.

Doch der Tatbestand bleibt erhalten, und in der Akte »Bildung durch Schule« bin ich definitiv bei den Opfern zu verzeichnen. Dabei begann alles so schön: Mit einer Einschulung im Jahr 2000 in einer kleinen, hübschen Grundschule, in der es von Regenbogenfarben wimmelt und es irgendwann sogar eine nagelneue Sporthalle gab.

Außer, dass mein Direktor in der Sekundarstufe 1 ein verspießerter Lügner wa...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: