Aktiv auch nach dem Charité-Streik

Beschäftigte der CFM-Tochter wollen Strukturen aus Arbeitskampf erhalten

  • Von Harald Neuber
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Beschäftigten der Tochtergesellschaft Charité Facility Management (CFM) der Berliner Universitätsklinik richten sich auf eine lange Auseinandersetzung mit der Betriebsführung ein. Wenige Tage vor Start der zweiten Verhandlungsrunde kamen am Dienstagabend in Berlin rund 80 Angestellte, gewerkschaftliche Funktionäre und Aktivisten zusammen, um im Rahmen eines unlängst gegründeten Solidaritätskomitees das Vorgehen in dem laufenden Arbeitskampf zu besprechen. Die Stimmung im Konferenzsaal des ND-Gebäudes am Berliner Ostbahnhof in Friedrichshain war kämpferisch, Unterstützung kam von kultureller Seite: Der Hans-Beimler-Chor trug zum Auftakt des Treffens zwei Arbeiterlieder vor.

Begonnen hatte der Arbeitskampf an der Charité am 1. Mai. Gemeinsam mit dem Pflegepersonal waren auch die rund 2500 Beschäftigten der Tochtergesellschaft CFM in den Streik getreten. Als die bei der Charité angestellten Schwestern und Pfleger eine Woche später nach...


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