Katja Herzberg 15.06.2011 / Bewegung

Anwohner wollen ihren Kiez behalten

Mit Spaziergängen und Diskussionsveranstaltungen soll die Verdrängung in Berlin gestoppt werden

Mit vielfältigen Informationsveranstaltungen versuchen engagierte Anwohner die Verdrängung finanziell Schwacher aus Berlin-Neukölln aufzuhalten.

»Stillleben« auf dem Straßenfest im Schillerkiez im vergangenen Sommer

Die Baugerüste wandern von einem Haus zum nächsten und fast jede Woche eröffnet nahe dem U-Bahnhof Boddinstraße ein neues Café. Im an das Tempelhofer Feld grenzenden Kiez geht die Angst vor Verdrängung um. Der sogenannten Gentrifizierung versucht vor allem die Stadtteilgruppe im Schillerkiez in Berlin-Neukölln entgegen zu treten.

Regelmäßig lädt die Initiative zu Anwohnerversammlungen ein, wie zuletzt anlässlich der Veröffentlichung des neuen Mietspiegels für die Hauptstadt. Unterstützung holte sich die Gruppe dabei von der Berliner Mietergemeinschaft. In den vergangenen Monaten gab es bereits ähnliche gemeinsame Informationsveranstaltungen zum Umgang mit Betriebskosten oder Modernisierung.

Um die Anwohner über aktuelle Entwicklungen zu informieren, organisiert die Stadtteilgruppe, die sich jeden Donnerstag im Infoladen »Lunte« trifft, zudem regelmäßig zu Kiezspaziergängen. Zuletzt wurden ungefähr 50 Interessierte am Pfingstmonta...

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