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Noch ziert sich die Union

CDU weist Avancen der Grünen für eine Zusammenarbeit auf Bundesebene vorerst zurück

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Nachdem zwei prominente Grüne am Wochenende Liebesgrüße an die Adresse der Union schickten, war man Dienstag auf beiden Seiten bemüht, schwarz-grüne Koalitionen auf Bundesebene vorerst auszuschließen. Zu einer generellen Absage konnte sich aber niemand durchringen. Schließlich könnte man nach der Bundestagswahl 2013 aufeinander angewiesen sein.

Union und Grüne stecken in einem strategischen Dilemma. Ihre beiden »natürlichen« Koalitionspartner von FDP und SPD schwächeln. Blieben Liberale und Sozialdemokraten in ihrem derzeitigen Umfragetief, dann könnte es bei den Bundestagswahlen 2013 weder für Rot-Grün noch für Schwarz-Gelb reichen. Die Alternative hieße Schwarz-Grün. Auf Landesebene gab und gibt es diese Konstellation bereits. In Hamburg scheiterte die Koalition aus Grün-Alternativer Liste und CDU, im Saarland sitzen die Grünen nach wie vor mit CDU und FDP am Regierungstisch. Auf Bundesebene galt bislang die Atompolitik als nahezu unüberwindliches Hindernis. Doch mit dem Kabinettsbeschluss zum Atomausstieg seien die unüberrückbaren Gräben »eingeebnet«, wie Baden-Württembergs Grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Wochenende betonte. Auch Grünen-Chef Cem Özdemir unterstrich gegenüber dem »Hamburger Abendblatt«, dass man »je nach Situation auch mit der CDU reden« we...


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