Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Auf Rügen und im Regiment

Walter Flegel tot

  • Von Henry-Martin Klemt
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Es ist der Sinn der Wege anzukommen/ und sich in Erde wieder zu verwandeln«, schrieb Walter Flegel in einem seiner Rügen-Gedichte. Ein Insulaner aus Passion. Leidenschaft, die er hegte, für die Stille, die Landschaft, die zehrende Mühe der Fischer und Bauern. »Wenn ich die Stille suche,/ geh ich zu den Weiden,/ den Heimwehbäumen meines Lebens«. Leidenschaftlich habe ich den 1934 geborenen Sohn eines schlesischen Zieglers erlebt, lauthals nie. Dass man sich umeinander kümmern muss, damit der Mensch nicht verkümmert. Je karger Brot, Landschaft, Hoffnung manchmal, umso nötiger ist's.

Immer muss einer anfangen damit, sagte sich das Flüchtlingskind, als es sich nach dem Abitur für Kasernierte Volkspolizei und Offizierslaufbahn entschied. Die Erfahrungen bei der NVA boten die Kulisse für zahlreiche Romane und Erzählungen, auch als der Artillerist schon Klubhausleiter, Mitarbeiter des Militärgeschichtlichen Instituts und später freier Schr...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.