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Wandern liegt im Trend

Vielfältige Angebote in Ostdeutschland

Ob an der flachen Küste Mecklenburgs oder in der Sächsischen Schweiz – in Ostdeutschland ist Wandern immer mehr angesagt. Das Gros der Wanderer gehört zwar zur Generation »50Plus«. Aber auch immer mehr Jugendliche und Familien lockt es in die Natur.

Im Deutschland gibt es die meisten Wandersleute in Thüringen und Sachsen. Allein in Thüringen wandert jeder Zweite. Aber auch sonst liegt im Osten Deutschlands Wandern voll im Trend. Im flachen Mecklenburg-Vorpommern sind vor allem die Wanderwege an den Küsten und auf Rügen beliebt. In Brandenburg laden der Spreewald oder die Uckermärkischen Seen zu Wandertouren ein. In Sachsen-Anhalt fahren Wanderfreunde zum Bergsteigen in den Harz oder zur Schatzsuche in die Dübener Heide.

In Thüringen sind die interessanten Wanderregionen der Thüringer Wald mit Rennsteig, der sagenumwobene Kyffhäuserberg, der Südharz, Rhön und das Schiefergebirge, aber auch die Flusstäler von Ilm, Unstrut und Saale. In Sachsen gibt es landesweit knapp 10 000 Kilometer Wanderwege. Gut besucht sind vor allem die Weinberge entlang der Elbe, die Felslandschaften der Sächsischen Schweiz oder der knapp 300 Kilometer lange Kammweg Erzgebirge-Vogtland. Dem Deutschen Wanderverband zufolge begibt sich statistisch gesehen jeder Sachse auf 8,1 Wanderungen im Jahr. Damit liegt Sachsen im bundesweiten Vergleich an zweiter Stelle.

In Brandenburg gibt es auch Wanderrouten im ehemaligen Braunkohletagebau. Dort können Besucher sehen, wie sich die Landschaft von der Spuren der Kohlebagger erholt. Wandern habe etwa seit 15 Jahren eine Dynamik entfaltet, auch wenn der Organisationsgrad nicht so hoch ist wie der in Sachsen oder Thüringen, beobachtet die TMB Tourismus Marketing Brandenburg GmbH. Wer gerne wandert, ohne stundenlang bergauf und bergab kraxeln zu müssen, ist in Mecklenburg-Vorpommern gut aufgehoben. 1500 Kilometer Wanderwege sind im Nordosten mittlerweile markiert. Wiederentdeckt werden auch alte Pilgerstrecken.

Während das Wandern vor gut einem Jahrhundert als romantische Bewegung von Schülern und Studenten aufkam, sind heute auf den Wanderwegen meist Ältere unterwegs. Auf Schnitzeljagd per Navigationsgerät begeben sich aber auch immer mehr Familien mit Kindern in den Wald. Die Wanderjugend setze auf Geocaching als moderne Form der Schatzsuche, heißt es beim Deutschen Wanderverband. Aber auch unter gesundheitlichen Aspekten gewinnt das Wandern an Bedeutung. Raus in die Natur und etwas für den Körper tun, sei angesagt, betont Christina Czach von der Tourismus Marketing GmbH Sachsen.

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