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Kein Appetit auf Genmais

Rot-Rot will gentechnikfreien Regionen helfen – Geld dafür gibt es aber nicht

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die meisten Brandenburger lehnen gentechnisch manipulierte Lebensmittel ab, weiß Umweltstaatssekretär Daniel Rühmkorf. Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen berge »unkalkulierbare Gefahren für die Umwelt«, erinnerte er gestern. Brandenburg sei ein Vorreiter bei den gentechnikfreien Regionen gewesen – »und so soll es auch bleiben«.

Acht märkische Regionen bezeichnen sich als gentechnikfrei. Sie liegen im Fläming, in Märkisch-Oderland, in der Prignitz, im Stechlin-Ruppiner Land, im Spreewald, in der Uckermark und im Barnim. Einzelne Regionen reichen über die Landesgrenze hinaus nach Mecklenburg-Vorpommern. Rund 330 Bauern, die zusammen knapp 100 000 Hektar Land bewirtschaften, machen mit. Sie haben sich verpflichtet, keine gentechnisch veränderten Pflanzen anzubauen. Damit werben sie auch bei den Kunden. Es ist längst nicht so, dass nur Biobauern protestieren. Auch Bauern, die konventionell ackern, wehren sich, wenn der Nachbar ...


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