Simon Zeise 23.06.2011 / Literatur
Politisches Buch

Wer von Antisemitismus redet ...

Philosophische Interventionen von Georg Meggle als humanitäres Gegengift

Es ist ein landläufiges Vorurteil, analytische Philosophen seien nicht in der Lage, grundsätzliche Positionen zu tagesaktuellen Fragen zu formulieren. Georg Meggle, der aus dieser Schule kommt, tritt den Gegenbeweis an. Nach seinen eigenen Worten wendet er sich mit philosophische Interventionen »der semantischen Kriegsführung und der mit ihr einhergehenden Gehirnwäsche durch die Massenmedien« zu und empfiehlt seine philosophische Richtung als »Gegengift«. Der Autor, der sich schon in der Vergangenheit mit »Terror und der Krieg gegen ihn« (2003) sowie »Humanitäre Interventionsethik« (2004) kritisch geäußert hatte, versammelt in seinem neuen Buch zumeist öffentlich gehaltene Reden, in denen er u. a. Stellung zu Krieg, Terrorismus und dem Nahost-Konflikt bezieht.

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