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Wortgefechte um Gaza-Flotte

Organisatoren der Hilfsaktion halten an Vorhaben fest / Israel will Blockadebruch verhindern

  • Von Martin Lejeune, Athen
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die israelische Regierung hat die Marine des Landes am Montag angewiesen, eine Ankunft der geplanten Hilfsflottille für den Gaza-Streifen in dem Palästinensergebiet zu unterbinden. Am selben Tag bekräftigten die Organisatoren der »Freedom Flotilla II – Stay Human« auf einer Pressekonferenz in Athen, an ihrem Vorhaben festzuhalten. Die Aktion verfolge ausschließlich humanitäre Ziele.

Etwa 200 Medienvertreter hatten sich zu der Pressekonferenz eingefunden. Immer wieder wurde die Veranstaltung von zustimmendem Applaus unterbrochen, nicht nur seitens der zahlreichen arabischen Korrespondenten.

Vanguelis Pissias, Professor an der Technischen Universität Athen und Sprecher des griechischen Schiffes, erklärte: »Die Schiffe laufen aus, wenn der Druck auf die Behörden reduziert wird.« Gemeint sind damit die Bemühungen, die Flottille unter anderem durch scharfe Kontrollen am Ablegen Richtung Gaza zu hindern. Der Druck werde nicht nur von Israel ausgeübt, sondern auch von anderen Regierungen. »Das ist nicht akzeptabel.« Die Teilnehmer seien alle Menschen aus der Zivilgesellschaft, denen die Risiken der Reise bewusst seien. »Wir wissen, dass wir die Gewalt eines Staates gegen uns haben. Aber unser Motiv ist humanitär. Wir wollen dringend benötigte Hilfe nach Palästina bringen. Wir wollen auf die Einhaltung de...


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