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Wann und wozu trafen sich Politiker mit Maschmeyer?

Die Linksfraktion in Niedersachsen will Aufklärung über den Einfluss des AWD-Gründers – und erhält spärliche Auskunft

  • Von Hagen Jung
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Hat der Unternehmer Carsten Maschmeyer in seinem Sinne Politiker beeinflusst? Mit dieser Frage hat sich der niedersächsische Landtag gestern auf Antrag der Linksfraktion befasst. Doch die Antworten der Landesregierung fielen nach Ansicht der LINKEN sehr dürftig aus.

Gewiss sah und sieht sich Carsten Maschmeyer, Gründer des Finanzdienstleisters AWD, gern in der Presse an der Seite des ehemaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder, zusammen mit Bundespräsident Christian Wulff – beide frühere niedersächsische Ministerpräsidenten – und anderen maßgeblichen Politikern abgebildet. Doch wenn Medien kritisch die Geschäftspraktiken der AWD-Berater betrachten und dabei auch Maschmeyer und seine Kontakte ins Visier nehmen, missfällt das dem Multimillionär gar sehr. Dann mobilisiert er seine Anwälte, wie unlängst gegen das Fernseh-Magazin »Panorama«.

Diese Sendung, so erinnerte die Fraktionsvorsitzende der LINKEN, Kreszentia Flauger, am Freitag im niedersächsischen Parlament, habe aufgezeigt, wie AWD-Mitarbeiter »Menschen durch hoch riskante Geldanlagen um ihr mühsam Erspartes gebracht haben«. Profiteur dabei sei Carsten Maschmeyer, der mittlerweile mit einem Vermögen von einer halben Milliarde Euro zu den re...


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