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Islam auf Kasachisch

Die Organisation der Islamischen Konferenz tagte in Astana und war beeindruckt

  • Von Roland Etzel, Astana
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Fern von Europa und vom alten Kontinent auch ziemlich ignoriert, hat diese Woche in Kasachstans neuer Hauptstadt Astana die Organisation der Islamischen Konferenz getagt. Sie war in vieler Hinsicht aufschlussreich – in ihren Ergebnissen wie in ihren Defiziten.

Sie haben ihr neues Logo gefeiert wie die Neugründung der Welt, ihrer Welt des Islam. Die seit 1969 bestehende Organisation der Islamischen Konferenz – auf Englisch abgekürzt OIC – behält ihr Akronym, dahinter verbirgt sich aber künftig Organisation der Islamischen Kooperation. Kasachstans Präsident Nursultan Nasarbajew (auf dem Foto rechts) und der türkische OIC-Generalsekretär, Ekmeleddin Ihsanoglu (links), erklärten den Namenswechsel als Sinnbild eines engeren Zusammenrückens der Mitgliedsländer.

Den politischen Intentionen Kasachstans und der Türkei entspricht das auf jeden Fall. Bei vielen anderen Mitgliedern ist dies in der Praxis aber nur schwer vorstellbar. Immerhin zählt die OIC inzwischen 57 Mitglieder. Nasarbajew als großzügiger Gastgeber hatte es auch den ärmeren unter ihnen ermöglicht, mit größeren Delegationen anzureisen. So bevölkerten gut 1000 Gäste und gefühlt ähnlich viele Angestellte und Betreuer drei Tage...


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