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Deutsche Kampfpanzer für Saudi-Arabien

Bundesregierung soll Milliardengeschäft genehmigt haben / LINKE will Verkauf im Bundestag stoppen

  • Von Olaf Standke
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Wie am Wochenende in Berlin bekannt wurde, will die Bundesregierung voraussichtlich den Export von 200 hochmodernen Leopard-Kampfpanzern an Saudi-Arabien genehmigen und damit nun auch ihre Zurückhaltung bei der Lieferung schwerer Waffen an die autoritäre Monarchie aufgeben. Noch am Freitag hatte sie vor einem Wettrüsten im Nahen Osten gewarnt.

Auf der Website von Krauss-Maffei Wegmann (KWM) findet sich noch kein Hinweis; doch bestätigt sich, was jetzt aus dem geheim tagenden Bundessicherheitsrat nach draußen sickerte, steht die Rüstungsschmiede vor einem Milliardengeschäft. Gemeinsam mit Rheinmetall und zahlreichen Zulieferern hofft sie auf eine Großbestellung aus Saudi-Arabien. Das ölreiche Königreich, das seit geraumer Zeit dabei ist, sich bis zur Halskrause zu bewaffnen, hat seit Langem auch Interesse an Kampfpanzern auf Basis der modernsten Leopard-Variante gezeigt. Deutschland versorgt Saudi-Arabien bisher u.a. mit Sturmgewehren. Mit Washington fädelte Riad einen der größten Waffendeals der Geschichte ein: Rüstungsgüter im Wert von über 60 Milliarden Dollar wollen US-amerikanische Konzerne in den nächsten zehn Jahren liefern, darunter 84 neue F-15-Kampfjets und 178 Kampfhubschrauber.

Der Leopardpanzer 2A7+ ist so etwas wie der Mercedes unter den Kriegsgütern von KWM. Und...


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