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Die Raketen-Kooperation klemmt

Zusammenarbeit Russland-NATO beim Abwehrsystem mit vielen Fragen

  • Von Irina Wolkowa, Moskau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Wie NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen am Dienstag auf einer Pressekonferenz zum Russland-NATO-Rat in Sotschi mitteilte, hätten beide Seiten ihre Bereitschaft bekräftigt, bei einem künftigen Raketenabwehrsystem in Europa zu kooperieren.

Anders Fogh Rasmussen versprühte Optimismus pur, als er gestern Morgen in Sotschi die turnusmäßige Sitzung des Russland-NATO-Rates eröffnete. Das westliche Militärbündnis existiere, um die Sicherheit seiner Mitglieder zu gewährleisten. Dazu gäbe es keinen besseren Weg als gute Beziehungen zu den wichtigsten Nachbarn. Gemeint war vor allem Russland. Beide Seiten, so Rasmussen, hätten einander daher nochmals ihre Bereitschaft zur Kooperation versichert. Auch bei der Stationierung von Teilen der US-amerikanischen Raketenabwehr in Europa, durch die Russland sich bedroht fühlt. Dabei gelte jedoch, dass gute Ergebnisse besser als schnelle seien.

Russland sieht das etwas anders. Der Dialog, klagte Außenminister Sergej Lawrow, komme nicht so schnell voran, wie viele es nach dem Lissabon-Gipfel Ende 2011 gehofft haben. Dort hatte die NATO sich offiziell von der Doktrin des Kalten Krieges verabschiedet, in der Russland als möglicher Kriegsgegner ...


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