Fabian Lambeck 07.07.2011 / Titel

Deutschland leistet sich Armut

UN-Bericht kritisiert schwere Versäumnisse bei der Sozialpolitik

Ein aktueller UN-Bericht geht mit Deutschland hart ins Gericht: Schelte gibt es für die anhaltende Kinderarmut sowie die Benachteiligung von Migranten und Asylbewerbern. Aber auch die hohe Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland und die Strafrenten für DDR-Minister sind den Berichterstattern ein Dorn im Auge.

Der UN-Ausschuss über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (CESCR) findet in seinem Bericht zur sozialen Lage deutliche Worte. »Tief besorgt« sei man über die anhaltende Diskriminierung von Migranten in Deutschland, die auch in der zweiten Generation in Bildung und Beruf benachteiligt würden. Auch dass man Asylbewerber in »überfüllten Heimen« unterbringe, ihnen soziale Leistungen vorenthalte und medizinische Hilfe nur im Notfall gewähre, wird in dem Bericht missbilligt.

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