Auch ein »Puma« bringt was ein

Zuwendungen flossen an die Union, die SPD und die FDP

  • Von Michael Schulze von Glaßer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Trotz zahlreicher Mängel an den Prototypen gab die Politik 2009 die Beschaffung hunderter neuer Schützenpanzer für die Bundeswehr in Auftrag – ein Milliardenauftrag für die deutsche Rüstungsindustrie. Im selben Jahr flossen auch ordentlich Parteispenden.

Obwohl es keinen funktionsfähigen Prototypen gab, stimmte der Haushaltsausschuss des Bundestags 2009 der Bestellung von 405 neuen Schützenpanzern vom Typ »Puma« für die Bundeswehr zu. Der Bundesrechnungshof (BRH) warnte bei dem knapp vier Milliarden Euro teuren Rüstungsprojekt vor »erhebliche Risiken«. Laut BRH habe es bei den fünf Erprobungsmodellen »erhebliche technische Probleme« mit Motor, Getriebe und Fahrwerk gegeben. Zudem war absehbar, dass der Panzer schwerer würde als geplant und dies zu Problemen bei der Verlegung mit dem neuen Bundeswehr-Transportflugzeug Airbus A400M kommen könnte.

Einsatztest demnächst in Afghanistan

Ob die geforderten technischen Leistungen vom Schützenpanzer erbracht werden, wird sich demnächst im Afghanistan-Einsatz zeigen. Warum gab die Politik für den Auftrag also trotz der sich nun bestätigenden Zweifel an dem Projekt ihre Zustimmung? Aus militärstrategischer Sicht war die Beschaffung eines neue...

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