Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Neue Aussichten für Müggelturm

Investor reichte erneut Bauantrag ein / Kaufvertrag soll nicht rückabgewickelt werden

  • Von Barbara Staacke
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Terrassen sind von Gras überwuchert. In den Betonplatten klaffen Löcher. Die einstige beliebte Ausflugsgaststätte ist zur Ruine verkommen. Auch der Turm, ein Wahrzeichen Köpenicks, benötigt dringend eine Generalüberholung. »Es ist ein trostloser Anblick«, bedauert Christel Titel, die jetzt mit ihren Kollegen nach Jahren wieder zum Müggelturm aufstieg. Dabei kann sich die 49-Jährige noch gut erinnern, dass sich bei schönem Wetter Tausende von Besuchern hier bei Tanz und kulinarischen Genüssen vom Alltag erholten.

»Hier war immer was los«, weiß Uwe Riediger, der als Knirps von seiner Tante, die im Restaurant als Kellnerin arbeitete, auf dem Areal viel Zeit verbrachte. Um ungebetene Gäste fernzuhalten, hält er mit seinem Freund Heiko Krüger manchmal nachts Wache. In der Vergangenheit wurde dort immer wieder Mobiliar zerstört, die Tür ausgehebelt und Fenster des Turmes eingeschlagen.

András Milak, der unterhalb des Turmes einen Imbiss be...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.