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Zeitläufte

Förderpreis

Die in Berlin lebende Autorin Judith Zander (30) erhält für ihren Debüt-Roman »Dinge, die wir heute sagten« den diesjährigen Uwe-Johnson-Förderpreis der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft. Die Auszeichnung wird am 23. September während der Uwe-Johnson-Tage in Neubrandenburg verliehen.

Die Jury begründet ihre Entscheidung damit, dass Zander in ihrem Roman »auf kunstvolle Weise Vergangenes und Gegenwärtiges« verbinde. Über das Mit- und Gegeneinander unterschiedlicher Stimmen setze sich das Porträt einer vorpommerschen Dorfgemeinschaft zusammen. Wie bei Johnson zeige sich, wie die »Zeitläufte in das Leben des Einzelnen eingreifen und was in der Erinnerung von der Geschichte eines Landes bleibt, das es nicht mehr gibt«.

Benannt ist die Auszeichnung nach dem am 20. Juli 1934 in Kammin geborenen Uwe Johnson. Der Schriftsteller wuchs in Mecklenburg auf und zog 1959 nach West-Berlin. In der DDR wurde er zur »unerwünschten Person« erklärt. Auch sein Hauptwerk »Jahrestage« durfte dort nicht erscheinen. Johnson starb 1984 in seinem Haus in England.    epd

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