Gabriele Oertel 21.07.2011 / Inland

Katerstimmung in Euro-Land

Kritik an Kanzlerin und Krisenmanagerin Merkel vor dem EU-Schuldengipfel

Einen Tag vor dem EU-Sondergipfel in Brüssel schnürten Politikerkollegen, Amtsvorgänger, Wirtschaftsweise und Demoskopen Kanzlerin Angela Merkel ein schwergewichtiges Reisegepäck. Auf dem heutigen Treffen der Staats- und Regierungschefs der Euro-Länder, dem gestern Abend ein gemeinsames Abendessen von Frankreichs Präsident Sarkozy und Merkel in Berlin voraus ging, soll das zweite Hilfspaket für Griechenland auf den Weg gebracht und ein Signal zur Lösung der Schuldenkrise ausgesandt werden.

Vermutlich hat sich die Kanzlerin die letzten Tage vor ihrem Urlaub etwas entspannter vorgestellt. Und gewiss wird sie ab Samstag, wenn sie nach Intimkenntnissen von »Bild« in Bayreuth, Südtirol und Salzburg weilt, nicht nur eitel Sonnenschein erleben. Dazu haben der vorgeblichen europäischen Krisenmanagerin zu viele Zeitgenossen wenig Erfreuliches ins Stammbuch geschrieben. Nicht nur, dass ihr einstiger Förderer und Amtsvorgänger Helmut Kohl trotz seines Dementis immer wieder von »Spiegel-online« mit dem schönen Satz zitiert wird: »Die macht mir mein Europa kaputt.« Auch ein anderer Ex-Kanzler, nämlich Helmut Schmidt von der SPD, belehrte Merkel in der »Zeit«, dass es nicht um die Währung, sondern um Europa gehe, und geißelte »wochenlange Streitigkeiten aus Geltungsbedürfnissen, Eitelkeiten und Populismus über unwichtige Details«.

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