Hoffnung auf sächsisches Kupfer

Probebohrungen begannen bei Weißwasser

  • Von Jörg Schurig, dpa
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Bergbau ist nichts für arme Leute, heißt es. Wer nach Rohstoffen sucht, braucht einen langem Atem. Rasant steigende Metallpreise könnten aber selbst dem Erzbergbau wieder eine Renaissance bescheren. In Ostsachsen hofft man darauf, etwas vom Kuchen abzubekommen.

Weißwasser. Von einem Klondike-Fieber ist dieser Tage im sächsischen Weißwasser nichts zu spüren. Dennoch verbinden sich mit einem riesigen Bohrgestänge ein paar Kilometer vor der Stadt Hoffnungen. Weißwassers parteiloser Oberbürgermeister Torsten Pötzsch schätzt die Erfolgsaussichten der vor einer Woche begonnenen Probebohrungen nach Kupfererz mit Fifty-Fifty ein.

»Wir sind zurückhaltend euphorisch«, beschreibt er die Gefühlslage. Seine Stadt könnte einen Boom vertragen. Die Arbeitslosenquote liegt seit langem bei 15 Prozent. Von vormals 37 000 Einwohnern sind nur 19 000 geblieben. Weißwasser ist ein ostdeutsches Must...


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