Werbung

Tarifeinigung im Einzelhandel

(dpa). Der Tarifkonflikt im Einzelhandel von Berlin und Brandenburg ist beigelegt. Die rund 175 000 Beschäftigten der Branche erhalten in zwei Stufen mehr Geld. Zum 1. September werden die Gehälter um 3 Prozent erhöht, ein Jahr später dann nochmals um 2 Prozent, wie die Gewerkschaft ver.di und der Handelsverband HBB nach der Einigung mitteilten. Vereinbart wurden zudem sechs Wochen Jahresurlaub für alle Beschäftigte. Jüngere Mitarbeiter hatten bislang weniger Urlaubstage. Es sei »ein guter Abschluss« erzielt worden, sagte eine ver.di-Sprecherin am Donnerstag. Sie räumte ein, dass die Gewerkschaft ihre Forderung nach einer kürzeren Vertragslaufzeit nicht durchsetzen konnte. HBB-Hauptgeschäftsführer Nils Busch-Petersen sagte zum Tarifergebnis: »Damit bieten wir eine gute Einkommensperspektive auf längere Sicht.« Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 24 Monaten.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln