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Dauerregen bringt Hochwasser

Gestiegene Pegel im Einzugsgebiet der Spree

Görlitz/Nürnberg (dpa/ND). Starker Dauerregen hat das Wasser in vielen ostsächsischen Flüssen in der Nacht zum Donnerstag deutlich steigen lassen. Für die Spree im Landkreis Bautzen sowie am Schwarzen Schöps im Kreis Görlitz galt am Morgen die zweithöchste Hochwasseralarmstufe 3, wie das Landesamt für Umwelt und Geologie mitteilte. In der Lausitzer Neiße in Zittau sank der Pegelstand am Morgen hingegen.

Der Landeshochwasserzentrale zufolge waren im Einzugsgebiet der Spree binnen 24 Stunden bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Mit den prognostizierten Mengen könnten es bis Freitag stellenweise 140 Liter sein. Damit wäre innerhalb von zwei Tagen so viel Regen gefallen, wie sonst im ganzen Monat Juli üblich. Auch aus Teilen Südbrandenburgs wurde eine angespannte Lage gemeldet. Die märkischen Flüsse können jedoch nach Ansicht des Landesumweltamtes in Potsdam noch viel Wasser aufnehmen.

Auch im Bayerischen Wald stiegen die Pegel vieler Flüsse stark an. Dagegen hatte sich nach dem heftigen Dauerregen vom Vortag die Lage in Oberfranken am Donnerstag wieder entspannt. Die Überschwemmungen seien zurückgegangen, nun stünden die Aufräumarbeiten an, sagte ein Sprecher des Landratsamtes Forchheim. Auch an den Flüssen gebe es keine größeren Überflutungen mehr.

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