Christian Klemm 28.07.2011 / Ausland

Der Strom aus Libyen ist nie ganz versiegt

700 000 Menschen sind infolge des Aufstandes geflohen – die wenigsten von ihnen sind Libyer

Die Kämpfe in Libyen dauern seit Monaten an. Die Flucht aus dem Land in die Nachbarländer auch.

Die Kämpfe gegen die Regierung von Präsident Muammar Gaddafi in Libyen treibt die Menschen aus dem Land. Regelmäßig ist von Flüchtlingen zu lesen, die versuchen, in schrottreifen Booten nach Europa zu gelangen. Doch nur die wenigsten von ihnen treten die gefährliche Reise über das Mittelmeer an. Für die meisten Flüchtlinge ist die Überfahrt einfach zu teuer, allein die Schleppergebühren, die mitunter mehrere tausend Euro betragen, sind nicht aufzubringen. Der überwiegende Teil der Schutzsuchenden aus Libyen flieht deshalb in nordafrikanische Nachbarländer. Bevorzugte Ziele sind Tunesien und Ägypten, beides Staaten, in denen ebenfalls heftige Kämpfe stattgefunden haben.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: