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Bei Flut hilft Land nur ausnahmsweise

Sachsen drängt zu Versicherungsabschlüssen

  • Von Hendrik Lasch, Dresden
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Klimaforscher sagen immer häufigere Wetterextreme voraus. Sachsen will für Schäden, die dadurch entstehen, aber nur noch in Ausnahmefällen zahlen. Wo immer möglich, sollen sich die Bürger selbst versichern.

Land unter in Sachsen – viel hätte zu dieser Warnung auch im Sommer 2011 nicht gefehlt: Starkregen ließ viele Flüsse und Bäche zuletzt immer wieder anschwellen. Von einem Hochwasser wie im August 2010 blieb der Freistaat zwar bislang verschont. Damals war es um Chemnitz sowie in der Lausitz zu schweren Überschwemmungen gekommen, die Schäden von 810 Millionen Euro verursachten. Doch teure Wetterextreme scheinen Sachsen in zunehmend dichterer Folge heimzusuchen: Nach der Jahrhundertflut 2002 gab es auch 2006 Hochwasser; zu Pfingsten 2010 fegte ein Tornado durchs Land und deckte 3000 Dächer ab.

Altverträge aus der DDR

Weil nach derlei Katastrophen immer wieder der Ruf nach staatlichen Hilfen laut wird und es im Sommer 2010 einen zähen Streit im Landtag über Fluthilfen gab, erließ der Freistaat jetzt eine Richtlinie. Diese soll klar regeln, wer bei künftigen Naturkatastrophen Anspruch auf Unterstützung hat. Das werden nur die wenigsten...


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