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Die Befreiung der Isar

Münchens großer Fluss war lange Jahre eher ein dreckiger Kanal. Jetzt feiert die Stadt seine Renaturierung

  • Von Eva Huber, dpa.
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Elf Jahre lang gruben Bagger an der Isar, um sie aus ihrem engen Korsett zu befreien. Nun feiert München seinen neu gestalteten Fluss mit einem großen Fest.

München. Schöner und gemütlicher ist die Isar geworden. Kinder planschen am Ufer, Hunde stürmen ins Wasser. An sonnigen Abenden kommen tausende Menschen mit Picknickkörben, Büchern und Decken zu dem Freizeitparadies mitten in München. Nach elf Jahren Bauarbeiten ist aus dem ehemals eintönigen Strom ein breiter, nahezu »wilder« Fluss mit vielen Grünflächen geworden. An diesem Samstag feiert Bayerns Landeshauptstadt den Abschluss der Isar-Renaturierung mit einem großen Uferfest.

35 Millionen Euro

Kanalartig, dreckig und durch Stufen im Wasser künstlich verlangsamt floss die Isar Jahrzehnte lang durch München – bis im Jahr 2000 die ersten Bagger kamen und südlich der Innenstadt mit dem Umbau begannen. In den Jahren darauf arbeiteten sie sich Stück für Stück bis zum Deutschen Museum im Zentrum voran. Gekostet hat das gesamte Projekt rund 35 Millionen Euro, wovon der Freistaat 55 Prozent und die Landeshauptstadt München 45 Prozent übern...


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