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Mietervertreter Martin Breger: Im Kreuzberger Graefekiez ist die soziale Mischung in Gefahr

Der Sozialpsychologe Martin Breger wohnt seit über zehn Jahren im Kreuzberger Greafekiez und engagiert sich dort in der Arbeitsgemeinschaft Mieten gegen die Verdrängung aus dem Kiez.

ND: Als Wohnort wird Kreuzberg immer beliebter. So richtig zu freuen scheinen Sie sich aber nicht darüber.
Breger: Die Medaille hat wie immer zwei Seiten: Die Verbesserung des Wohnstandards geht einher mit einem starken Anstieg der Mieten. Wer sich die nicht mehr leisten kann, muss wegziehen, dafür rücken einkommensstärkere Bevölkerungsgruppen nach.

War das der Grund, weshalb im Graefekiez, in dem Sie wohnen, eine Mieten-AG gegründet wurde?
Das war bei einer Stadtteilversammlung vor zwei Jahren, als wir Anzeichen für eine soziale Verdrängung feststellen mussten. Es gab Leerstände, trotzdem zogen die Mieten an. Und statt Lebensmittelläden oder Bäckereien gab es plötzlich jede Menge Clubs und Gaststätten, weil unser Gründerzeitviertel auch bei Touristen immer beliebter wurde. Das Gewerbe widmete sich also weniger den Bedürfnissen der Bewohner als der Besucher. Diese Entwicklung wollten wir uns näher anschauen.

Was hat die Mieten-AG...



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