Markige Worte aus der Downing Street Nr. 10

Premier Cameron brach seinen Urlaub ab – um in London hilflose Parolen zu verbreiten

  • Von Ian King, London
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Insgesamt 16 000 Polizisten waren aus allen Teilen Großbritanniens nach London beordert worden, um den Unruhen Einhalt zu gebieten. Tatsächlich blieb es in der Nacht zu Mittwoch in der Hauptstadt relativ ruhig. Die Auseinandersetzungen griffen allerdings auf Manchester, Salford, Birmingham und West Bromwich über. Schockierte Kiezbewohner räumen Trümmer zusammen, Premierminister David Cameron gibt sich unnachgiebig – und uneinsichtig.

Erst als es in London lichterloh brannte, flog Regierungschef David Cameron Hals über Kopf aus der Toskana zurück. Denn auch rechte Zeitungen sehen einen seelenruhig Urlaub machenden Kaiser Nero ungern. Dafür brachte der Premier deftige Sprüche mit: schiere Kriminalität, Räuber, Diebesgesindel, Vandalen, brutale Angriffe auf Feuerwehrleute und Polizisten – zum Kotzen, fauchte der Gebräunte, der wohl seinem verpatzten Urlaub nachtrauerte und mit einer eilig einberufenen Parlamentssitzung am heutigen Donnerstag auch den anderen Abgeordneten das Leben sauer machte. »Unschuldige Familien haben ihr Heim verloren, Geschäftsleute sehen ihre Läden zerstört, Menschen leben in Angst, unser Herz schlägt für die Gesetzestreuen ...«

Nicht falsch. Arme brennen ein Armenviertel nieder – wer hat etwas davon? Die jungen Krawallmacher...

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