ND-Serie zum 11. September 2001: 9/11 und ein verlorenes Land

Die Terroranschläge in den USA und die noch immer fragwürdigen Geschichten von Osama und den 19 Mördern

Der 11. September 2001 ist mit keiner anderen politischen Gewalttat vergleichbar. Nicht nur wegen der Anzahl von fast 3000 ermordeten Menschen. Die Vereinigten Staaten von Amerika – die stärkste Macht auf Erden, politischer Wegweiser der westlichen Welt, ökonomischer Gigant, militärischer Riese – waren zum ersten Mal nach dem Bürgerkrieg (140 Jahre zuvor) auf dem eigenen Territorium angegriffen und zumindest psychologisch schwer verwundet worden. Nichts konnte die USA mehr treffen und große Teile der Welt mehr in Angst und Schrecken versetzen als die immer und immer wieder gezeigten Bilder der brennenden und einstürzenden Türme des World Trade Centers in New York. Hinzu kommt die Attacke auf das Verteidigungsministerium, von dem aus die mächtigste Armee der Welt befehligt wird, die plötzlich so hilf- wie sinnlos schien. Die Schockwellen des Anschlages halten an, entladen sich in von den USA angezettelten Kriegen, in denen auch Deutsche töten. Es häufen sich weltweit Anschläge vermeintlich Schwächerer. Toleranz und Wille zur Verständigung ersticken im Kampf ideologischer und politischer Ansichten. Angst und Misstrauen wurden zu alltäglichen Begleitern, Gesetze sind verschärft und Bürgerrechte kassiert.

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