Reiner Oschmann, Glasgow 17.08.2011 / Ausland

Der Traum vom schottischen Alleingang

Die Idee der Unabhängigkeit ist selten so real und so skeptisch diskutiert worden wie heute

Die jüngsten Jugend-Randale in mehreren englischen Städten und die schweren sozialökonomischen Konflikte in ihrem Hintergrund haben selbstverständlich keinen direkten Bezug zu den wachsenden Unabhängigkeitsüberlegungen im Norden des Königreichs. Der Traum von wie auch immer gearteten schottischen Alleingängen dürfte dadurch jedoch kaum schwächer werden. Im Gegenteil.

Eilean Donan Castle, 1220 in den westlichen Highlands erbaut, gilt als meistfotografiertes Motiv des Landes.

Schottland hat etwas von Dr. Jekyll und Mr. Hyde, den Figuren des schottischen Schriftstellers Robert Louis Stevenson (1850-1894). Die Nation im britischen Norden mit rund fünf Millionen Einwohnern – weniger als London – erinnert zu Recht an Unterdrückung durch die Engländer und liebt sich als Opfer.

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