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Deutschland fordert Dialog in Syrien

Lage in Latakia etwas beruhigt

Außenminister Westerwelle hat Syrien mit weiterem internationalen Druck und neuen Sanktionen gedroht. Präsident Assad müsse die »brutale Gewalt« gegen sein eigenes Volk beenden, verlangte er in Berlin.

Damaskus/Berlin (dpa/ND). Deutschlands Außenminister Guido Westerwelle hat am Mittwoch die Regierung in Damaskus zu Gesprächen mit der Opposition aufgefordert. »Ein Dialog ist notwendig. Reformen sind notwendig«, sagte Westerwelle. »Wenn diese Reformen nicht tatsächlich kommen, dann muss Präsident Assad gehen.« Der FDP-Politiker verzichtete jedoch weiterhin darauf, Staatschef Baschar al-Assad zum sofortigen Rücktritt aufzufordern.

Die EU will in den nächsten Tagen über eine Verschärfung der bestehenden Sanktionen beraten. Westerwelle nannte als mögliche Ziele neuer Strafmaßnahmen den »Energiebereich«. Die EU-Staaten nehmen den Löwenanteil der syrischen Ölexporte ab. »Wirtschaftssanktionen, die nur das Regime treffen und nicht das Volk sind der beste Weg«, sagte Fawaz Sakarna, ein Exiloppositioneller gegenüber dpa in Istanbul.

Außerdem will sich der UN-Menschenrechtsrat in einer Sondersitzung am Montag in Genf mit der ...


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