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Drei »Mondmänner« für Katy Perry

MTV-Video-Preise in Los Angeles verliehen

Katy Perry, Lady Gaga, Britney Spears und Adele haben bei den MTV Video Music Awards abgeräumt. Perry trug nicht ganz so viele Auszeichnungen nach Hause wie erwartet, heimste aber trotzdem die begehrtesten Trophäen ein.

Perry war in neun Kategorien nominiert. Doch letztlich reichte es nur für drei »Mondmänner«, wie die Preis-Statuen in Form von kleinen Astronauten genannt werden. Für ihr Filmchen zum Song »Firework« gewann sie in der Kategorie »Video des Jahres« den wichtigsten Preis. Bei dem in Budapest gedrehten Video hatten Perry und ihr Partner, ein deutsches Telekommunikationsunternehmen, einen Trick genutzt: Statt Komparsen zu bezahlen, veranstalteten Sängerin und Firma einen Wettbewerb. Die Gewinner durften dann für Perry durchs Video tanzen.

Ebenso viele MTV-Preise gewann auch die Sängerin Adele (»Rolling in the Deep«). Die Britin machte in der Show deutlich, dass sie weder Tanzvermögen noch Figur der anderen Gewinnerinnen hatte, dafür mit der Stimme aber locker mithalten konnte.

Auch Britney Spears gehörte zu den Gewinnerinnen des Abends. Den Preis für das beste Pop-Video bekam sie für »Till the World Ends«. Vor allem aber wurde sie für ihr Lebenswerk geehrt.

Lady Gaga führte immer wieder durch die Show. Sie mimte einen derben Italoamerikaner und nahm die Preise für das »beste weibliche Video« und das »Video mit Botschaft« mit nach Hause. Beides war für Gagas »Born This Way«. In dem Song wirbt sie für Toleranz für alle Menschen, egal mit welcher sexuellen Ausrichtung. Gaga hatte vor einem Jahr mit 13 Nominierungen einen Rekord in der Geschichte der MTV-Videopreise aufgestellt. Acht Trophäen nahm sie dann mit. dpa

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