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EU droht Syrien mit weiteren Sanktionen

Rotes Kreuz will Zugang zu Gewaltopfern

Sopot/Damaskus (AFP/ND). Am Tag des Inkrafttretens eines Ölembargos gegen Syrien schlossen Bundesaußenminister Guido Westerwelle und seine EU-Kollegen am Sonnabend bei einem Treffen im polnischen Sopot weitere Sanktionen nicht aus. Die Gespräche würden fortgesetzt, sagte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton. Sollte Präsident Baschar al-Assad keinen neuen Kurs einschlagen, »muss der Druck auf Syrien erhöht werden«, betonte Frankreichs Außenminister Alain Juppé.

Am Sonnabend trat ein am Vortag als nächster Sanktionsschritt offiziell beschlossenes Ölembargo in Kraft, das aber zunächst nur neue Verträge betrifft. Syrien verkauft rund 95 Prozent seiner Ölexporte in die EU. Der Erlös macht bis zu einem Drittel der Staatseinnahmen aus. Wie schnell das Embargo wirkt, sei schwer zu sagen, sagte Westerwelle. »Und deswegen kann man a...


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