»Mann, macht das Spaß!«

Im Kino: der Dokumentarfilm »Gerhard Richter Painting« von Corinna Belz

  • Von Hans-Dieter Schütt
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Das Lob für diesen starken, sanften Film sei so formuliert: Er vergisst sich, je länger er läuft. Er lässt sich eigentlich ganz banal zusammenfassen: ein Porträt, mit Atelieraufnahmen, mit filmischen Rückblenden, mit Gesprächsfetzen, mit Ausstellungseröffnungen. Nichts Besonderes, scheinbar. Die landläufige Dramaturgie, offenbar. Aber dann war mir, als sei mir als Zuschauer genau so ein Spachtel in die Hand, in den Blick gegeben, mit dem Gerhard Richter seine Farbschichten auf großer Wand bearbeitet: kratzen, Schichten bloßlegen, die Oberfläche als Einladung, sie zu zerstören. Plötzlich bist du im Tiefen.

»Gerhard Richter Painting« von Corinna Belz – dieser 97-minütige Film liefert keine Erkenntnis (Kunstprozesse abzubilden, ist unmöglich), aber er steigert sich zur Erfahrung. Die Assistenten mischen die Farben an, Alchimisten der fröhlichen, eingeweihten Zuarbeit, souveräne Hexenküchenspezialisten; dann kommt Richter – streicht zun...

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