Florian Schmidt 14.09.2011 / Bewegung

Änderung des Musters

Widerstand gegen Stadtumbau ist schwierig, wenn Protest Teil einer Marke ist

Die Parole »Recht auf Stadt«, die in sozialen Bewegungen weltweit Verwendung findet, stammt von Henri Lefebvre. Der forderte Ende der 60er, als die Krise der Stadt ausgerufen wurde und die 68er rebellierten, ein grundsätzliches Recht für alle, auf die Ressourcen des urbanen Raums zuzugreifen. Erst ab den 70ern, nach den Abwanderungsbewegungen in die Vorstädte, kommt es mit der »urban renaissance« zur Wiederentdeckung der innerstädtischen Quartiere und deren Ökonomisierung. Die Stadt spielt bei wirtschaftlichen Kontroll- und Leitungsfunktionen plötzlich eine neue Rolle, gleichzeitig wird die »global city« zum Spielplatz der »creative class«, der neuen städtischen Eliten.

Wurde in den 70ern in Italien noch mit der Parole »Nehmen wir uns die Stadt!« um gerechten Zugang zu öffentlicher Infrastruktur gekämpft, war im konservativen »roll-back« der 80er Kooperation angesagt. Plötzlich hieß es »vom Protest zum Programm«, das Bewegungsmilieu...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: