Frische Ware für die Tafel

Gärten versorgen Hilfsprojekte mit Obst und Gemüse

Von Marius Zippe , epd

Frische Ware aus dem Pirnaer Tafelgarten

Immer mehr Tafeln in Deutschland setzten auf einen Garten – doch das könnte bald vorbei sein.

Pirna (epd/ND). Kürbisse auf Komposthaufen, Radieschen, Paprika und Kräuter in akkuraten Pflanzreihen, bunte Blumenbeete: Mitten im sächsischen Pirna ist am Flüsschen Gottleuba ein kleines Garten-Paradies entstanden. Das einst verwilderte Gelände gehörte früher zu einem Kindergarten. Nun hegen Ein-Euro-Jobber hier Beete und stellen in Stiegen Tomaten und Gurken zum Abtransport bereit.

Die Früchte sind für Arme bestimmt, die vom lokalen Tafelverein mit Lebensmitteln versorgt werden. Vereins-Chefin Edith König lobt vor allem die konkurrenzlose Frische: »Früh geerntet, mittags ist es an den Ausgabestellen«, sagt sie. Normalerweise sammeln die Tafeln überflüssige Lebensmittel aus Supermärkten, Bäckereien oder Nahrungsmittelfirmen ein und geben sie meist für einen symbolischen Preis weiter.

In Deutschland unterstützen die knapp 900 Tafelvereine ...


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