»Der Papst soll lieben lernen«

Demoorganisator Robert Kastl über die menschenfeindliche Politik des Papstes und die Macht der katholischen Kirche

Am Donnerstag wird Papst Benedikt XVI., mit bürgerlichem Namen Joseph Ratzinger, in Berlin vor den Abgeordneten des Bundestags sprechen. Ein Bündnis aus 65 Vereinen, Verbänden, Parteigliederungen und Gewerkschaften will lautstark protestieren, darf das allerdings nicht in Hör- und Sichtweite, sondern nur weit entfernt vom Plenarsaal. ROBERT KASTL organisiert die Gegendemonstration, zu der 20 000 Teilnehmer erwartet werden. CHARLOTTE NOBLET sprach mit dem Papstgegner.

Den Protest gegen die Politik des Papstes kann man auch auf dem Kopf tragen: Dafür hat der Blogger Skydaddy eine Papst-Mütze zum selber basteln im Ghostbuster-Stil entworfen. Die Sache klingt einfach: Bastelbogen auf A3 ausdrucken oder von A4 großkopieren, ausschneiden, zusammenkleben, Kopfumfang einstellen. Fertig. Es gibt auch noch eine Version mit einem Motiv des Comic-Zeichners Ralf König. Die Vorlagen und Schritt für Schritt-Anleitung ist hier zu finden: http://skydaddy.wordpress.com. Auch sonst stehen die Kritiker den Papstfans beim Merchandising in nichts nach: Auch eine »Pope-Corn-Tüte« und einen Klingelton kann man noch bekommen.

ND: Sind Sie eigentlich getauft?
Kastl: Ich wurde 1971 in Wien geboren und wie fast alle Österreicher meiner Generation natürlich katholisch getauft. Die Erstkommunion folgte im Alter von sechs, aber schon mit 14 war mir klar, dass ich schwul bin, und ich haderte mit der Kirche. Deshalb sträubte ich mich gegen die Firmung und trat mit 19 aus der Kirche aus.

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