Warum Faust?

BILDUNGseinwurf: Schule als Lernanstalt

Beim Thema Bildung kann bekanntlich jeder mitreden. Jeder war einmal in einer Schule, also weiß auch jeder, wie Schule funktioniert. Doch weiß man deshalb auch, wie Lernen funktioniert, was Schüler lernen sollen, dürfen, müssen? Peter Monnerjahn hat sich darüber seine Gedanken gemacht.

Alle Beteiligten haben ihre festen Rollen: Die Lehrer vermitteln, was ihnen von der Schulbehörde vorgegeben wird, und die Schüler nehmen den Stoff auf und geben ihn zu bestimmten Zeitpunkten wieder, um zu zeigen, wie viel des Gelehrten sie verinnerlicht haben. Der Dreh- und Angelpunkt ist dabei immer derselbe: In der Schule geht es darum, was gelehrt wird – die Schule ist eine Lehranstalt.

In den letzten Jahren ist insbesondere aus Richtung der Politik ein Aspekt hinzugetreten, der zwar eine gewisse Schizophrenie entstehen lässt, der aber – politikgerecht – in griffige Formeln passt: »lebenslanges Lernen« und »Lernen lernen«. Das klingt gut, und die Verantwortung dafür, diese Worte mit Inhalt zu füllen und sie dann auch umzusetzen, lässt sich umstandslos an die Schule delegieren. Deren Lehrer werden aber immer noch dazu ausgebildet zu wissen, wie man lehrt – und kaum, wie man lernt. Und deren Lehrpläne (welch verräterisches Wort) b...

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