Rainer Funke 24.09.2011 / Brandenburg

Ottokar und der KGB

Das Kinderzentrum im Berliner Heine-Viertel begeht seinen 20. Geburtstag

Gleich erkennbar – das Zentrum Ottokar

Man nannte den ewig zwölfjährigen Ottokar ein Früchtchen, einen braven Schüler, einen Weltverbesserer, einen Philosophen, einen Fernsehstar und anderes mehr. Seine Weisheiten und Streiche füllten Bücher. Schließlich war man von seiner Persönlichkeit allseits derart angetan, dass man nach ihm ein Kinderzentrum im Heinrich-Heine-Viertel benannte. Und das ist am heutigen Samstag 20 Jahre her.

Ottokars vor vier Jahren verstorbener literarischer Vater, der Schriftsteller Otto Häuser, förderte das Projekt, wo er konnte. Für ihn wuchs hier eine weitere und mitten im Praktisch-Alltäglichen angesiedelte Lebensart seines Zöglings heran. Denn am Anfang standen zunächst erst einmal die Mühen von Eltern aus dem Kiez, etwas für ihre Sprösslinge zu tun – die staatliche Fürsorge hatte infolge der Umbrüche deutlich nachgelassen.

Bis in unsere Tage wandelte sich das Umfeld zu einem sozialen Brennpunkt. Reichlich 95 Prozent der 150 Mädchen und Jungen...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: