Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Atomkraft für Olympia

Brasilien geht seinen Weg beim AKW-Ausbau auch ohne Deutschland

  • Von Norbert Suchanek, Rio de Janeiro
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Deutsche Technologie, deutsche Unternehmen und deutsche Finanzunterstützung waren das Fundament des brasilianischen Atomprogramms. Während sich Deutschland und Siemens von der Kernkraft verabschieden, hält Brasilien trotz Fukushima unbeirrt an seinem Atomprogramm fest.

Ob mit oder ohne Deutschland will Brasilien seinen nuklearen Weg weitergehen und dazu seine reichen Uranvorkommen nutzen. Die deutsche Lücke füllt der französische Konzern Areva. So werde mit Arevas Hilfe das in Bau befindliche Atomkraftwerk Angra 3 im Süden Rio de Janeiros Ende 2015 oder spätestens zu den Olympischen Spielen 2016 ans Netz gehen, versichert Leonam dos Santos Guimarães vom staatlichen Kernkraftunternehmen Eletronuclear. Investitionen von umgerechnet rund sechs Milliarden Euro sind dafür geplant. Nur ein knappes Viertel davon ist mit einer – in Deutschland umstrittenen – Hermesbürgschaft abgesichert.
Der nun in New York von Präsidentin Dilma Rousseff während der UN-Sitzung für nuklea...

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.