PLATTENBAU

  • Von Michael Saager
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.
Man kann »Sail Away«, den ersten Song auf dem neuen Album von The Rapture, durchaus mit »Liszto-mania« von Phoenix vergleichen: Denn so wie der Opener auf der gleichnamigen Platte unserer französischen Lieblings-Popband ist auch »Sail Away« der kaum zu überbietende, superhymnische Auftakt eines freilich auch in Gesamtlänge verdammt hymnischen Albums.
Ein weiteres Mal wird hier überzeugend demonstriert, wie viel Dancepop-Platten der Gegenwart modernen Techniken der Kompression zu verdanken haben – so satt brummen und rollen die (synthetischen) Bässe und Bassmelodien.
Man darf diesen wuchtigen, dreidimensional wirkenden Sound dem Rapture-Produzenten Philippe Zdar zuschanzen, der auch für das letzte Album von Phoenix verantwortlich zeichnet. Das gerade gespielte Schlagzeug treibt einen geradewegs auf den Dancefloor und Sänger und Gitarrist Luke Jenner gibt einem als wahnsinnig verliebter, todunglücklicher, aufgekratzt aus Haut und He...


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