Waffenscheine für Leipziger NPD-Chefs?

Abgefangene E-Mail schildert Schießübungen im Reservistenverband

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Führende NPD-Mitglieder aus Leipzig und Umgebung haben sich offenbar illegal Waffenbesitzkarten und Schusswaffen beschafft, meldete gestern der antifaschistische Newsflyer »Gamma«.

Eine abgefangene und offenbar echte E-Mail des Leipziger Kreistagsabgeordneten Gerd Fritzsche sorgt für Aufregung. Fritzsche sitzt seit 2008 für die NPD im Ortsparlament. Er behauptete am 8. Juli 2011, in den Jahren 2009 und 2010 mit dem Leipziger NPD-Kreisvorsitzenden und Landesvize Helmut Herrmann sowie dem Mutzschener NPD-Landtagsabgeordneten Winfried Petzold - der war bis Oktober 2009 auch Landesvorsitzender der Partei - mehrfach »gemeinsame Schießübungen im Reservistenverband der Bundeswehr in Leipzig« durchgeführt zu haben. Als Ort für das »gemeinsame Kurz- oder Langwaffenschießen« wird der Schützenhof Leipzig in der Hans-Driesch-Straße genannt. Der wird von ...


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