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Kritik am »Flughafengefängnis«

Bis zu 300 Asylbewerber sollen jährlich in Schönefeld festgehalten werden

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der neue Großflughafen in Schönefeld wird auf eintreffende Asylbewerber vorbereitet sein. Man müsse von jährlich bis zu 300 Fällen ausgehen, teilte Innenminister Dietmar Woidke (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Abgeordnete Ursula Nonnemacher mit. Dabei berief er sich auf Prognosen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.

Nonnemacher hatte auf das sogenannte Flughafenverfahren verwiesen. Es gilt für Asylbewerber, die aus sicheren Herkunftsstaaten - etwa den EU-Mitgliedsländern - über einen Flughafen einreisen und bei der Grenzbehörde um Asyl nachsuchen, außerdem für »ausweislose Asylbewerber«. Die Asylsuchenden bleiben im Transitbereich des Flughafens, solange in Antrag bearbeitet wird. In Deutschland gibt es das Flughafenverfahren in Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg und München. Auch am künftigen Großflughafen Willy Brandt in Schönefeld werden Asylbewerber bereits jetzt für die Bearbeitungsdauer festgeh...


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