Spaniens »Virus der Empörung«

Appell aus über 80 Städten: Zeit reif für gewaltfreien globalen Protest

  • Von Ralf Streck, San Sebastian
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die größten Demonstrationen am weltweiten Protestwochenende gab es in Spanien. Weit über eine Million Menschen gingen im Herkunftsland der »Indignados«, wo am 15. Mai erstmals Zehntausende »Empörte« für Schlagzeilen sorgten, auf die Straße.

In über 80 Städten wurde am Sonnabend in Spanien demonstriert. Welche Breite die Protestbewegung erreicht hat, zeigt sich an der asturischen Stadt Mieres: Über ein Drittel der rund 40 000 Einwohner ging dort auf die Straße. Die größten Demonstrationen gab es erneut in Madrid, wo etwa eine halbe Million Menschen protestierten, und in Barcelona, wo die Veranstalter 400 000 Teilnehmer zählten. Madrids zentraler Platz »Puerta del Sol«, den die Bewegung wochenlang wie viele andere im Land besetzt gehalten hatte, war erneut zum Brechen gefüllt.

Zwar blieben die Proteste wie stets friedlich, fast herrschte Volksfestcharakter, doch die Wut war stets spürbar. Alberto Martíne etwa, der mit der ganzen Familie in Barcelona demonstrierte, ist sauer darüber, dass Banken mit Milliarden gerettet ...

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