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Körting setzt auf Hansen als Polizeichef

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(dpa). Der frühere Chef des Bundesgrenzschutzes Ost, Udo Hansen, soll nach dem Willen der SPD neuer Polizeipräsident in Berlin werden. Die Besetzung des Spitzenpostens hatte zuvor einen Rechtsstreit ausgelöst. Der Senat beschloss am Dienstag die Ernennung. In der anschließenden Pressekonferenz gab Senatssprecher Richard Meng jedoch keinen Namen bekannt. Nach dpa-Informationen hält die SPD an Hansen fest. Die LINKEN hatten sich im ersten Auswahlverfahren des Senats Ende Juni gegen den aus ihrer Sicht umstrittenen Hansen ausgesprochen und blieben auch jetzt bei ihrer Ablehnung. Berlins langjähriger Polizeipräsident Dieter Glietsch war im Mai in den Ruhestand gegangen.

Der noch amtierende rot-rote Senat habe die Ernennung des neuen Polizeipräsidenten auf Vorschlag von Innensenator Ehrhart Körting (SPD) bestätigt, sagte Meng. Bekannt ist, dass Hansen Körtings Wunschkandidat ist. Die Ernennung des Polizeipräsidenten sei jedoch noch nicht wirksam, weil zunächst alle Bewerber vom Ausgang der persönlichen Eignungsgespräche informiert werden sollen, sagte Meng. Wirksam werde die Ernennung erst mit der Aushändigung der Urkunde, was für Anfang November geplant sei.

Der unterlegene Bewerber Klaus Keese hatte durch eine Klage vor dem Verwaltungsgericht den Stopp des ersten Besetzungsverfahrens erzwungen. Das Gericht rügte, dass der Senat bei seinem Auswahlverfahren auf persönliche Eignungsgespräche verzichtet habe. Diese wurden Anfang Oktober von einer externen Expertenkommission nachgeholt.

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