Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Straßenschlachten in Santiago

Studenten fordern gerechte Bildungschancen

Bei den Studentenprotesten in Chile hat es am Dienstag (Ortszeit) erneut Straßenschlachten zwischen Demonstranten und Polizisten gegeben.

Santiago (AFP/nd). Studenten errichteten nach Angaben der Polizei an zehn Orten der Hauptstadt Santiago Straßensperren, Sicherheitskräfte wurden mit Brandsätzen beworfen. Außerdem wurde ein Bus angezündet. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Demonstranten auseinanderzutreiben.

Die Studenten hatten ihre seit Monaten andauernden Proteste gegen ungleiche Bildungschancen wieder aufgenommen, nachdem Gespräche mit der Regierung über eine Reform des staatlichen Bildungssektors gescheitert waren. Die Studentenvereinigung hatte zu zweitägigen Protesten aufgerufen, Rückhalt bekam sie dabei von etwa 70 anderen Organisationen, darunter die größte Gewerkschaft und ein Lehrerverband.

Ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP wurde vorübergehend festgenommen, als er auf einem Universitätsgelände im Zentrum der Hauptstadt Fotos von Festnahme machte.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln