Knut Henkel 25.10.2011 / Politik

Kämpfer für die friedliche Alternative

Die Peace Brigades International leisten seit 30 Jahren Unterstützung für bedrohte Menschenrechtsaktivisten

Begleiten, schützen, informieren heißt die Mission der Peace Brigades International (PBI). Seit 30 Jahren begleiten Freiwillige der Organisation Menschenrechtsaktivisten bei ihrer schwierigen Arbeit. Das stärkt nicht nur den Rücken, sondern sorgt für internationale Aufmerksamkeit und Schutz. Eine Stippvisite in Kolumbien.

Sara ballardini und Martina Lack von den Friedensbrigaden in San José de Apartado

Das »internationale Haus« ist schon von weitem zu erkennen. Eine weiße Flagge mit dem Emblem der Internationalen Friedensbrigaden (PBI) weht vor dem schlichten Holzhaus im lauen Wind. Der streicht gemächlich über das kleine aus roh zusammen gezimmerten Holzhäusern bestehende Dorf im Norden Kolumbiens. »La Holandita« nennen die rund 400 Bewohner die Siedlung, die auf dem Areal der gleichnamigen Farm entstand. Vor sechs Jahren war das und als eines der ersten Gebäude wurde das »internationale Haus« von den umtriebigen Bewohnern errichtet. Hier sind die internationalen Freiwilligen untergebracht, die nahezu rund um die Uhr in der Friedensgemeinde von San José de Apartadó präsent sind. Sara Ballardini ist eine Freiwillige und für die Friedensbrigaden (PBI) in Kolumbiens ältester Friedensgemeinde im Einsatz.

Regelmäßig kommt sie mit ihrer Kollegin, der Schweizerin Martina Lack, in das kleine so friedlich wirkende Dorf. Längst hat sie F...

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