Ausdruck Ihres Unmuts?

Halina Wawzyniak über ihre Stimmenthaltung beim Parteitag

Halina Wawzyniak ist stellvertretende Parteivorsitzende der LINKEN und steht der Strömung Forum demokratischer Sozialismus (fds) nahe. Auf dem Parteitag in Erfurt enthielt sie sich bei der Abstimmung über das Programm als eine von 12 Delegierten der Stimme. Für neues deutschland befragte Fabian Lambeck die Bundestagsabgeordnete nach ihren Beweggründen.

ND: Ist ihre Stimmenthaltung zum Erfurter Programm Ausdruck Ihres Unmuts über den Inhalt oder über den Verlauf der Debatte auf dem Parteitag?
Wawzyniak: Ich gebe zu, dass mich die Rückholung des Antrages Drogenpolitik durchaus verärgert hat. Ich hatte Kritik an diesem Programm und deshalb einen Alternativentwurf erarbeitet und im Parteivorstand insgesamt 68 Änderungsanträge eingereicht. Der Vorstand und der Parteitag haben wichtige Änderungen aufgenommen. Deswegen habe ich den Entwurf nicht abgelehnt. Im Parteivorstand hatte ich bislang stets mit Nein gestimmt. Ich hätte auch nicht ausgeschlossen zuzustimmen, wenn in der Präambel die Formel »Freiheit durch Gleichheit« abgeändert worden wäre in »Freiheit und Gleichheit«. Nun ist das Programm beschlossen und damit selbstverständlich Grundlage meiner Arbeit.

Wenn Sie ein Alternativ-Programm und zudem 68 Änderungsanträge eingereicht hatten, scheinen ihre Kritikpunkte ja über die Freihe...


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