Werbung

Kriminalität in Grenzregion sank

Oberfranken: Öffnung blieb ohne negative Folgen

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Selb (dpa/nd) Die Grenzöffnung nach Tschechien hat in Oberfranken weder die Kriminalitätsrate steigen noch massenhaft tschechische Arbeitskräfte auf den Arbeitsmarkt drängen lassen. Im vergangenen Jahr gab es erstmals seit Jahren wieder weniger als 50 000 Straftaten in Oberfranken, sagte Harald Osel vom Polizeipräsidium des Regierungsbezirks am Dienstag in Selb. »Die Befürchtungen sind nicht eingetreten«, betonte Osel im Hinblick auf die Ängste der Menschen.

Gleiches gilt für den Arbeitsmarkt in der Grenzregion. Bei mehr als 83 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Agenturbezirk Hof gebe es gerade einmal rund 460 Menschen, die täglich von Tschechien nach Hof und Umgebung pendeln, sagte Sebastian Peine von der Arbeitsagentur Hof. In seinem Bezirk lag die Arbeitslosenquote im September bei 4,8 Prozent - und damit unter dem Bundeswert von 6,6 Prozent.

Seit Ende 2007 gehört Tschechien zum Schengen-Raum, es gibt keine Grenzkontrollen mehr. Seit Mai 2011 gilt auch die Arbeitnehmerfreizügigkeit. »Der Arbeitsmarkt in der Region ist durchaus noch aufnahmefähig«, betonte Peine bei einer Veranstaltung der Regionalmanagement-Organisation Kuratorium Hochfranken.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen