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Dem Bösen Gestalt geben

E.T.A. Hoffmanns Kunstmärchen »Der Sandmann« im Theater an der Parkaue

  • Von Lucía Tirado
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wie inszeniert man für junge Leute ein Schauermärchen, ohne, dass sie nach den 100 Minuten des Stücks mit Grausen nach Hause gehen? Schließlich stürzt sich der junge Protagonist am Ende von einem Turm. Regisseur Carlos Manuel fand eine gute Lösung, ohne das Kunstmärchen zu verbiegen. Er lässt die Geschichte ansatzweise wieder anspielen. »Der Sandmann« in der Schleife. Märchen fangen immer wieder an.

Der Beginn ist dem Publikum noch angenehm in Erinnerung. Da versuchte Nathanael, um den sich alles dreht, aus seinem Leben zu erzählen. Man versteht ihn nicht, weil gleichzeitig ein Evergreen ertönt: »Mister Sandman, bring me a dream...«. Über die Rhythmen schnappt sich der Regisseur sein Publikum schnell. Dieser Song ist nicht von ungefähr so alt wie jung.

»Der Sandmann« ist nach »Der goldene Topf« (Regie Sascha Bunge) an der Parkaue die zweite Inszenierung eines Werkes von E.T.A. Hoffmann, dem nächtlichen Schreiber. Die Tatsache, ...


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